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Wird Cordanum 100 nicht mehr verschrieben?

Warum bekommt mein Vater (84) die Cordanum 100 nicht mehr verschrieben? → Antwort zeigen

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hier ist ein Auszug zur Bewertung von Cordanum (TALINOLOL ist der Wirkstoff) aus der Pharmazeutischen Zeitung:

Bewertung: Talinolol
Betarezeptorenblocker, Einstoffpräparate (C07A )

Variante ohne besonderen Stellenwert. Talinolol ist ein relativ beta-1-selektiver Betarezeptorenblocker mit geringerem Erprobungsgrad und schlechterer Datenlage als Standardsubstanzen wie z.B. Metoprolol. Die parenterale Zubereitung ist seit 2006 außer Handel. Talinolol ist ausschließlich zur Behandlung der Hypertonie im Handel1. 2008 wurden die Indikationen koronare Herzkrankheit, tachykarde Herzrhythmusstörungen, hyperkinetisches Herzsyndrom, akuter Myokardinfarkt und Reinfarktprophylaxe gestrichen2. Wir finden keine randomisierten Langzeitstudien zum Beleg des klinischen Nutzens dieses Betablockers.


1 AWD.pharma: Fachinformation CORDANUM, Stand Juli 2013
2 Pharm. Ztg. 2008; 153 (Nr. 24): 129

Das Arzneimittel Cordanum ist nach neuestem Wissensstand nicht mehr zu empfehlen, da es deutlich bessere Wirkstoffe mit weniger Nebenwirkungen und mehr Informationen bzgl. Langzeitstudien gibt!

Bsp. Metoprolol

Die Tatsache, dass der Mediziner Cordanum NICHT aufschreibt, ist ein gutes Zeichen für seine Kompetenz und für seinen Informationsstand!

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Erwähnte Medikamente

  • Arten der Behandlung:
  • Frage gestellt:
  • 9. Mai 2014
  • Antwort bearbeitet:
  • 10. Mai 2014

Kommentare

  1. Ich kann die o.g. Begründung absolut nicht bestätigen! Cordanum ist bereits seit 1960 in der ehemaligen DDR auf dem Markt. Damit liegen wohl mehr als genug Langzeiterfahrungen vor. Ich selbst nehme bereits seit ca. 35 Jahren das Produkt und habe es immer bestens vertragen. Ich glaube eher, dass aus Gründen der Gewinnmaximierung das Produkt nicht mehr hergestellt wird. Für die Patienten wird die Umstellung auf ein neues Medikament bestimmt mit mehr Nebenwirkungen verbunden sein als wie bisher das Cordanum einzunehmen!!

    • Die individuelle positive Einstellung und Einnahmebereitschaft des Patienten(Compliance) bzgl. des Produktes CORDANUM ist nach langjähriger Einnahme sicherlich mehr als positiv, weil es subjektiv für den Verbraucher ein “bekanntes” Arzneimittel ist, jedoch kann ich nur bestätigen, dass CORDANUM100 in Deutschland außer Handel gegangen ist und nur noch eine CORDANUM50 zu erhalten ist. Die Sachlage ist wie bereits in der Antwort formuliert lt. Forschungsergebnisse im Vergleich mit anderen Betablockern fragwürdig und zeigt eine Abkehr von diesem Wirkstoff auf!

      Bsp. In den letzten 5 Jahren ist in meiner Apotheke nicht eine Packung CORDANUM verkauft worden, obwohl B-Blocker zu einer regelmäßig verordneten Arzneimittelgruppe gehören.
      Ich kann deutlich erkennen dass die Entwicklung der B-Blocker-Verordnungen in der Häufigkeit folgendermaßen verordnet wurde:

      Propranolol< Carvedilol< Atenolol< Bisoprolol=Metoprololsuccinat (Häufigkeit)

    • ich kann das obige auch nicht bestätigen !
      über 20 jahre habe ich cordanum eingenommen und hatte keine einzige nebenwirkung. nun ist die tablette weg und ich experimentiere nun mit der dritten tablette und fühle mich seit wochen wie auf drogen. was aber noch schlimmer ist, man wird mit den sympthomen allein gelassen. das ist nicht schlimm, vertrauen sie mir ….. dann bekommen sie nächste woche eine neue !
      da ich zur zeit schon mit psychosomatischen beschwerden zu tun habe, vertärkt die behandlung mit den neuen medikamenten mein befinden extrem !
      bemerkenswert was in den jahren mit cordanum noch, dass ein neuer arzt das produkt nicht kannte und mir immer ein anderes geben wollte.
      anscheinend ist das was gut ist zu gut für den kleinen bürger und es werden neue medikamente an ihnen erprobt. wenn man sich umhört bekommen zur zeit alle die ich kenne das gleiche schlecht vertägliche medikament und vertragen es nicht …. vor allem die die richtig herzkrank sind !

    • Ich bin mit den NEUEN Medikamenten überhaupt nicht zufrieden, da ich das Cordanum ca. 30 Jahre einnahm und keine Nebenwirkungen bemerkte. Das neue Medikament, es ist schon das 2. in kürzerer Zeit, be-
      kommt mir nicht gut. Beim Aufstehen oder andere kurze Bewegungen ist mir für Sekunden schwindelig. Der Blutdruck ist auch noch ganz schön hoch und dazu muss ich noch eine zusätzl. Tablette einnehmen. Dies alles war bei dem Cordanum nicht der Fall. Schade-Schade-Schade!

  2. Mir wurde das erste Mal von der Apotheke das Cordanum 50mg verweigert, weil es nicht mehr hergestellt wird. Ich nehme es seit 30 Jahren ein und hatte keine Probleme. In den letzten Jahren wollte mein Arzt schon einige Male umstellen, alle Medikamente gingen mir sehr stark auf die Schleimhäute (trockene Nase, schlecht Luft, trockener Rachen). Was wäre eine Alternative für Cordanum?
    Danke, M. Ehrlich

    • Da der Wirkstoff aus Cordanum (Talinolol) in anderen Arzneimitteln nicht existiert, kann man als Alternative nur einen Wirkstoff aus der Familie der Betablocker nehmen, welche sich allerdings in ihren Eigenschaften dezent unterscheiden. Eine Umstellung auf einen neuen Blutdrucksenker muss durch den behandelnden Arzt erfolgen und richtet sich nach den individuellen medizinischen Bedürfnissen des jeweiligen Patienten!

      Hier einige Wirkstoffe mit unterschiedlicher Cardioselektivität: Propranolol, Metoprolol, Bisoprolol, Atenolol, Carvedilol, Celiprolol

  3. Ich nehme Cordanum 50 seit ca. 10 Jahren, für mich absolut Nebenwirkungsfrei. Seither wurden von Kardiologen andre Med. verschrieben, die ich nicht vertragen habe.
    Es kommt ja aus der DDR u. Ich schließe mich der Vermutung an, dass die Begründung der fehlenden Langzeitwirkung ja wohl etwas fragwürdig ist, evtl. doch Gewinnmaximierung?
    Ich nehme als 2. Betablocker seit 11/13 Ramipril Nachmittag, bisher konnte ich nichts negatives feststellen.

  4. Ich habe 12 Jahre Cordanum 100 eingenommen. Es ging mir dabei gut. Bekomme seit April Metoprolol. Ich habe ständig Herzrhythmusstörungen, auch habe ich totale Antriebsstörung und ein ständiges Schwitzen. Mit anderen Worten, es geht mir nicht gut. Meine Ärztin sagt, das läge daran, dass ich mir einbilde unbedingt Cordanum haben zu wollen??

    • Solch eine pauschalisierte Aussage würde ich nicht kommentarlos im Raum stehen lassen, auch wenn deine persönliche Einstellung zu einem Arzneimittel definitiv wegweisend für den Therapieerfolg ist. Darum besteht die Aufgabe von Ärzten und Apothekern, in solch einem Fall darin, die Vorteile der neuen Medikation dem Patienten zu zeigen und ihn zu ermutigen sich auf die Veränderung bereitwillig einzulassen.

      Bedenke, dass dein Körper sich 12 Jahre lange auf eine dauerhafte Zufuhr einer bestimmen Chemikalie (Cordanum/Talinolol) eingestellt hat und jetzt ein neues Produkt in den selben Stoffwechselvorgang bei der Entgiftung einspielt. Da wundert es mich nicht, dass es erneut Zeit braucht bis eine körperliche Umstellung diesbezüglich geschieht. Entscheidend ist, dass du nach solche einer Umstellung kritisch unter Beobachtung deines Facharztes bleibst, dein Blutdruck, dein Puls aber auch dein Allgemeinbefinden notiert und geprüft wird um evtl. Rückschlüsse auf andere mögliche Alternativen daraus zu ziehen.

      Bzgl. der finanziellen Geschichte, Mittel aus DDR etc. kann ich nicht viel sagen, außer dass das Gesundheitswesen ein Milliardengeschäft ist und sicherlich die wirtschaftliche Komponente in zu vielen Fragen eine zu große Rolle spielt. Für mich steht die Zufriedenheit meiner Kunden im Vordergrund aber nur nach bestem Wissen und Gewissen des Arztes und Apothekers bzgl. seiner Medikation.
      Um diese Menschen, die unfreiwillig einer Medikation bedürfen, zufriedenzustellen gibt es nur einen zeitaufwendigen Weg: Das Gespräch!
      Wenn sich Arzt und Apotheker dafür Zeit nehmen, brauchen wir uns nicht mehr über Talinolol/Cordanum unterhalten. Denn ich sage aus Überzeugung, dass es genug neuere und bessere Alternativen mit niedrigeren therapeutischen Dosen und weniger Nebenwirkungen auf dem Markt gibt, die aber individuell auf die Bedürfnisse eines jeden Einzelnen zugeschnitten werden müssen.

      Viele Grüße, Christian.

      • Hallo, es ist äusserst erschreckend wie hier argumentiert wird, nicht ob ein medikament modern ist, ist entscheidend sondern die lebensqualität der patienten sollte an erster stelle stehen!!! und da spielt es keine rolle ob ein medikament “älter” ist wie im falle von cordanum.ich habe es jetzt gezwungener maßen ausschleichen müssen weil es vom markt genommen wurde und nach mehr als 6 jahren guter lebensqualität sind meine paroxysmalen sinustachykardien wieder da, so dass ich gestern auf dem weg zur notaufnahme war….ich bin sowas von frustriert und es zeigt mir einmal mehr, dass es denen die am “hebel” sitzen glauben sie zumindest (noch) nicht um die lebensqualität ihrer patienten geht sondern um macht und kontrolle und profit.eigentlich müssten sie als apotheker und auch alle ärzte ebenfalls daran interessiert sein wie es den patienten geht, wieso gibt es keine proteste dass es cordanum nicht mehr gibt???…und es gilt immer noch der satz WER HEILT HAT RECHT

  5. ich kann mir nicht erklären was das soll das Cordanum nicht mehr hergestellt wird. Ich glaube es wird nicht genug verdient damit,denn es geht ja seit Jahren nur noch um Profid und nicht um die Gesundheit des Menschen.
    Meine Frau nimmt seit 40 Jahren Cordanum, da schreiben Sie etwas das es keine Studien giebt das ist doch lachhaft.

    • Ich schrieb: es gibt mittlerweile mehr Erfahrung mit neueren Betablockern… und ich bin auf der Seite des Patienten, da ich weder Cordanum oder sonst ein Arzneimittel herstelle… Ich kann lediglich das verkaufen, was der Markt hergibt und wenn die schlechtere Bewertung von Cordanum (von wem auch immer) dazu führt dass dieses MIttel außer Handel geht, kann ich mich dem nur beugen …

      • alle beta blocker die ich nach cordanum eingenommen habe haben mich krank gemacht. mir ging es noch nie so schlecht. leider ist jedes argument welches man anbringt was für cordanum spricht niedergeschmettert. wir patienten werden ganz schön verschaukelt ! dies metraprolol oder wie es heisst, hat mich total aus der bahn geworfen und viele andere auch ! was ist da drin um die menschen fertig zu machen ?
        mir geht es auf die nerven, die dauernde rumeierei um den verstand der patienten um die gesundheit der patienten die intelligenz der patienten, dem empfinden der patienten und um das leben der patienten ! WANN GLAUBT EINEM ENDLICH MAL EINER ? was soll auch diese aussage, dass das medikament noch nicht lang genug geprüft wurde ….. hier schreiben patienten das sie cordanum schon 50 jahre nehmen …. andere 40 oder 30 …. ich selbst 25 jahre …… da stinkt etwas zum himmel !!!!!!!!

  6. Ich habe das Cordanum 50 über viele Jahre genommen, und bin damit bestens zurecht gekommen, keinerlei Nebenwirkungen, der Blutdruck immer im Normalbereich.
    Jetzt nehme ich seit 1 Woche eine neue Sorte von Betablockern und ich komme damit gar nicht zurecht, alle Nebenwirkungen, die im Beipackzettel stehen, schlagen auf mich ein, wobei Übelkeit das allerkleinste Übel ist.
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das Cordanum wegen schlechter Bewertung vom Markt genommen wurde, es wird eher um das finanzielle Interesse der anderen Firmen gehen.

  7. Wie ausgeführt wurde, war Cordanum mit dem Wirkstoff Talinolol lt. AWD-pharma – Fachinfo. ausschließlich zur Behandlung der Hypertonie im Handel. Offensichtlich war dies auch für zahlreiche Patienten ausreichend!
    Ich habe Cordanum seit ca. 20 Jahren eingenommen. Wegen unerwünschter Nebenwirkungen habe ich mehrfach versucht, ein Ersatzmedikament zu bekommen, doch leider ohne Erfolg, da ich andere Blutdrucksenker noch schlechter vertragen habe.
    Vor ca. 3 Monaten erfolgte eine Umstellung auf Carvedilol. Seit dieser Zeit habe ich Atemprobleme, Brustschmerzen, bin nur eingeschränkt belastbar und habe u.a. schmerzende und geschwollene Beine.
    Dagegen ging es mir bei der Einnahme von Cordanum eigentlich gut.
    Mein Kardiologe hat mir nun eine Nierenarterienablation empfohlen, die allerdings noch sehr umstritten ist und von einer späteren Medikamenteneinnahme in der Regel nicht befreit.
    Das Problem Aufwand und Nutzen wird immer nur einseitig bewertet, in diesem Fall vor allem zum finanziellen Vorteil der Pharmaindustrie.

    • Seit Wochen sucht meine Hausärztin nach einem Ersatz für Cordanum, das für mich 15 Jahre lang in Kombination mit Pentalong, HCT und Quadropril ein Mittel der Wahl war. Von “Gesundheits”-Behörden wird den Patienten dargelegt, diese Mittel, wie Pentalong und Cordanunm seien nicht mehr auf dem neuesten Stand und wären durch wirksamere ersetzbar. Ich gehe davon aus, dass sie wirksamer sind hinsichtlich profitabler Ziele, keinesfalls in ihrer pharmakologischen Wirksamkeit zum Nutzen der Patienten.

  8. Auch ich bin der Meinung, dass das Medikament Cordanum nur aus Profitgründen ” anderer Hersteller” aus dem Markt genommen wurde. Ich nahm dieses Medikament seit 21 Jahren, habe mich bisher immer wohlgefühlt, weil sie meine Beschwerden beseitigten. Jetzt, bei Medikamentenumstellung bekomme ich mehrere, mir bisher unbekannte, sehr unangenehme Beschwerden. Aus diesem Grund mußte ich jetzt eine Woche von meiner Arbeit fern bleiben. Mal sehen wie sich mein Zustand entwickelt. Mit der jetzigen Medikation von Biso Hexal, bin ich NICHT zufrieden.

  9. Wieso lässt man nicht die Patienten sprechen und beurteilen wie sie ein Medikament bewerten, aber wir sind eben für den pharmazeutischen industriellen Komplex mehr als nur eine Laborratte. Im übrigen gibt es interessante Ausführungen und Untersuchungen zu diesem Medikament.http://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Bartsch+Cordanum-Untersuchungsergebnisse-zur-Pharmakologie-Toxikologie-Pharmakokinetik-und/id/A01F6cL001ZZ0
    Mit den Besten Grüssen eine Betroffene und ich bitte alle die hier schreiben sich direkt an den Konzern und an Eure Krankenkassen mit Beschwerden zu wenden, wir zahlen schliesslich auch dafür einen Haufen Geld und wenn man dann in der Not einen Termin beim Kardiologen braucht, weil das Medikament vom Markt verschwunden ist und dringend umgestellt werden muss, nicht mal die Hausärzte alle informiert wurden bekommt man diesen in einem halben Jahr, ein SKANDAL ist das.
    AWD.pharma GmbH & Co. KG – Konica Minolta
    KG. AWD.pharma GmbH & Co. KG. Dr. Ralf Günther. Wasastraße 50 · 01445 Radebeul. Telefon: +49 (0) 351 8 34 – 25 85 ralf.guenther@awd-pharma.com.

  10. Der Hersteller AWD hat leider eine traurige Geschichte erfahren. Erst hat die ASTA Medica das Unternehmen ausgeschlachtet, dann hat Pliva die Firma gekauft, jetzt gehört alles zu Pliva. Die Produktion in Dresden, wo auch Cordanum hergestellt wurde, gehört nun Menarini.

    Ich habe über viele Jahre mit Cordanum gearbeitet, das Produkt war zuverlässig und hatte in allen Langzeitstudien ein hervorragendes Wirkungs-/Nebenwirkungsprofil gezeigt. Leider waren alle diese Studien nicht nach modernen Richtlinien gemacht, für eine Verlängerung der Registrierungen hätte das Unternehmen viel Geld in neue Studien investieren müssen. Damit war die Entscheidung klar – vom Markt nehmen.

    Ich sehe übrigens gerade, dass ein weiteres gutes Produkte vom AWD am 01.11.2014 den Tod gefunden hat – Quadropril (Spirapril). Wie beim Cordanum hat es nie Generika gegeben. Schade!

  11. ich bin ebenfalls sehr frustriert dass es cordanum auf dem markt nicht mehr gibt, und ich habe mit einigen apothekern gesprochen die auch der ansicht sind, dass dieses medikament nur aus kostengründen weg ist…nur weil es ein “ALTES” medikament ist, hat das nichts mit seiner qualität zu tun, jetzt bin ich gezwungen umzusteigen obwohl es mir seit jahren sehr gut geht mit cordanum (hab noch restbestände die aber leider bald alle sind! auf einen kardiologentermin wartet man dann ein halbes jahr……aber was solls der mensch ist eh nicht wichtig in einem system wo es nur um kapital geht, …im übrigen habe ich hier die langzeitstudien zu talinolol gefunden [Long-term studies on the beta blocker talinolol (cordanum) with special reference to side effects] – Abstract – Europe PubMed Central
    http://europepmc.org/abstract/MED/39387

  12. hier gibt es einen weiteren guten artikel über Cordanum
    Talinolol: Ein Betablocker mit Vorteilen
    Dtsch Arztebl 1993; 90(47): A-3178

    http://www.aerzteblatt.de/archiv/89684/Talinolol-Ein-Betablocker-mit-Vorteilen

  13. Pharmakologisch können 3 Generationen von β-Adrenozeptorantagonisten unterschieden werden:
    1. Generation: β-Adrenozeptorantagonisten mit gleicher Affinität zu β1- und β2-Rezeptoren (Propranolol, Sotalol)
    2. Generation: β-Adrenozeptorantagonisten selektiver Wirkung an β1-Rezeptoren (Atenolol, Bisoprolol, Metoprolol, Betaxolol, Talinolol)
    3. Generation: β-Adrenozeptorantagonisten mit zusätzlichen Effekten (Carvedilol, Celiprolol, Nebivolol wirken vasodilatierend (gefäßerweiternd))
    http://www.wirkstoffprofile.de/online/wsp.php?name=Talinolol#wm

  14. ich habe mir alles gut duchgelesen und es erschüttert mich zu lesen wieviele menschen mit cordanum zufrieden waren und nun mit nebenwirkungen anderer medikamente kämpfen …..
    es sollte doch in unserem sinne sein medikamente zu bekommen die uns gut tun !
    ich bin ein versuchskaninchen denn ich musste nun die dritte nachfolge tablette testen und nichts bekommt mir, im gegenteil, mir ging es noch nie so schlecht und fühle mich im stich gelassen. alles was ich meinem arzt sage wird irgendwie nicht wahrgenommen ….. angeblich weil der mensch ein gewohnheitstier sei …. und allem fremden gegenüber skeptisch sei ….
    ich will die cordanum wiederhaben …. es gibt kein anderes, gleichwertiges mittel auf dem markt !!!!!!!!!!

    • Leider werden Sie Cordanum wahrscheinlich nie wieder einnehmen können, vor kurzem ist auch die 50mg Version vom Markt genommen worden!

      … Jedem Arzt und Apotheker sind hier die Hände gebunden! Die Behandlung und Neueinstellung von Patienten bleibt schwierig und eine enorme Herausforderung, die von den Fachkundigen Zeit, Verständnis und von den Patienten Geduld und Bereitschaft dazu, erfordert!

      • die hände sind ihnen gebunden, weil sie MARIONETTEN des pharmazeutisch industriellen komplexes sind….es ändert sich erst dann wieder was wenn das volk wieder regiert als SOUVERÄN!!!!!:::::MIT VERLAUB UND BESTE GRÜßE

        • Ich kann nur das verkaufen, was auf dem Markt existent ist. so einfach ist das. Ich bin trotz Bürokratie in Deutschland immer gewillt als höchstes Gut, die Zufriedenheit und Compliance des Patienten anzusehen. Wenn ein Mittel aus welchen Gründen auch immer vom Markt genommen wurde, kann ich das weder beeinflussen noch ändern. tut mir leid, aber mit Marionetten hat das nichts zu tun.
          bei allem Respekt.
          MfG Christian

  15. Meine Mutter nimmt ca. 30 Jahren Cordanum 50 mg und kam ohne Nebenwirkungen damit gut zurecht. Nun muss sie sich mit 77 Jahren an ein anderes Medikament gewöhnen, was ihr sehr schwer fällt. Es ist sehr schade, dass ein so gut verträgliches Medikament vom Markt genommen wurde. Man kann nur an die Verantwortlichen appelieren, diese Entscheidung zu überdenken und zu revidieren. Es wäre im Sinne vieler Patienten.

  16. Ich habe das Medikament viele Jahre von meinen Hausarzt verschrieben bekommen.Zuerst mit Erfolg gegen Herzrythmusstörungen ,später gegen Bluthochdruck ebenfalls mit Erfolg.Seit 2 Jahren bekomme ich andere Beta Blocker verschrieben die Alle mehr Nebenwirkungen haben,wie Cordanum.
    Das Medikament war schlicht und einfach zu billig und brachte keinen Gewinn. Darum verschwand es vom Markt.

  17. Ich komme selber aus der Medizin und kenne sehr viele Patienten die Cordanum genommen haben, einschließlich meiner Mutter… Es gab nie Probleme. Naja die Pharmalobby wird schon wisse weshalb sie gute Medikamente vom Markt nimmt.

  18. nun waren die Damen und Hherren mal ehrlich von Teva nachdem ich wissen wollte weshalb es Cordanum nicht mehr gibt und haben zugegeben, weshalb Cordanum vom Markt verschwunden ist….
    Sehr geehrte Frau T.
    vielen Dank für Ihr freundliches Schreiben inklusive des Artikels aus dem Ärzteblatt.

    Leider werden häufig Medikamente aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Handel genommen, die jedoch für einzelne Patienten Vorteile aufweisen können. Der Preisdruck im Generikamarkt ist enorm

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