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Wie Haemophilus Parainfluenzae behandeln? Atemnot, Schleim im Hals und Schluckbeschwerden.

Mich belastet seit 3 Wochen ein Problem. Vor 3 Wochen saß ich vor dem Fernseher und habe plötzlich Atemprobleme bekommen. Ich hab keinen Husten, kein Fieber. Es ist meistens 2 Stunden nach dem Essen oder dann, wenn ich zur Ruhe komme.

Ich war schon bei vielen Ärzten. Einige sagen: Rücken. Ich war jetzt beim HNO-Arzt und er hat reichlich Bakterien festgestellt. Der Name ist Haemophilus Parainfluenzae. Ich habe auch sehr oft Schleim im Hals und auch Schluckbeschwerden. Was hilft dagegen? → Antwort zeigen

Haemophilus parainfluenzae tritt nur sehr selten als Krankheitserreger einer Form der Endokarditis(entzündliche Veränderung der Herzinnenhaut) auf und sollte beim Krankheitsausbruch selbstverständlich mit dem passenden Antibiotikum bekämpft werden!

Selbstverständlich können Sie Schleimlöser, zum Abhusten des festsitzenden Schleims einsetzen (Mucosolvan oder ACC600 akut erhältlich in jeder Apotheke), Sie müssen auch die Flüssigkeitszufuhr deutlich erhöhen 2-3l täglich, allerdings klingen ihre Beschwerden ernsthaft und es stellen sich mir folgende Fragen:

1. Warum hat der HNO-Arzt keine Therapie verordnet? (Antibiotikum)

2. Treten die Beschwerden nur bei Ihnen daheim auf, oder auch wenn sie woanders zur Ruhe kommen? Dies wäre evtl. ein Hinweis auf allergische Luftnot (Bsp. Hausstaubmilbenallergie, was auch mit starker Schleimbildung einhergehen kann), oder ist es draußen besser/schlimmer (gerade jetzt ist Pollensaison)

2.1 Haben Sie einen Teppichboden daheim in dem sich viel Staub sammelt und Sie atmen es zuhause verstärkt ein? (saugen Sie regelmäßig Staub? Rauchen Sie?) Schalten Sie eventuelle Belastungen gezielt aus!

3. Leiden Sie unter anderen Lungenerkrankungen? (COPD, Asthma oder Allergien)

4. Diese Symptomatik kann viele Ursachen haben (von Rückenverspannungen, Brustwirbelbeschwerden oder einer verschleppten Erkältung, bis hin zur Allergie) und Sie sollten auf jeden Fall weiterhin den Kontakt zu ihrem Arzt halten bis sie eine deutliche Aussage bzgl. der Diagnose und Therapie erhalten haben, denn Atemnot kann besonders starken Leidensdruck bis hin zu Panikzuständen auslösen.

Erwähnte Medikamente

  • Arten der Behandlung:
  • Frage gestellt:
  • 24. Mai 2014
  • Antwort bearbeitet:
  • 16. April 2015

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