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Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerz: Labyrinthitis? – 3 Wochen 0 Besserung

Meine Freundin arbeitet in Italien. Sie hat von einem Tag auf den anderen Schwindelgefühle und Übelkeit in Schüben bekommen. Ebenso gepaart mit Panikattacken, Herzrasen und Kopfschmerzen war sie oft nicht mehr in der Lage selbst aus dem Haus zu gehen.

Der Arzt diagnostizierte Labyrinthitis anhand von Balance-Tests und merkte einen erhöhten Blutdruck an (sie hatte nie solche Probleme zuvor) und verschrieb Medikamente gegen die Schwellung im Ohr.

Nach 10 Tagen keine Besserung, eher schlimmerer Zustand bekam sie einen Termin für ein Gehirn-MRT. Nach 3 Wochen hatte sie so ein Herzrasen und Schwindel und ihre Finger sowie eine Hälfte des Gesichts “schliefen” ein, dass ihre Mitbewohnerin die Ambulanz rief. Im Krankenhaus wurde ein Bluttest gemacht und in die Ohren geschaut – nichts gefunden.

Erklärung: Bluthochdruck (akut) – sie wurde nach Hause geschickt mit den Worten, regelmäßig ihren Blutdruck zu prüfen. Da ihr dort leider nicht wirklich geholfen werden kann, wäre nun die Frage, ob es sinnvoll wäre, einen deutschen Arzt aufzusuchen. Flieger wäre wohl nicht möglich in ihrem Zustand aufgrund des Bluthochdrucks und der diagnostizierten Erkrankung im Ohr.

Auffällig ist noch, dass wenn ihr schwindlig wird, sie mit dem linken Auge zu zucken beginnt und sie bei Schwindel ihren Kopf unbemerkt schräg hielt.

Kann dies wirklich Labyrinthitis sein und es dauert einfach länger oder sollte man hier doch versuchen, einen deutschen Arzt aufzusuchen? Wären hier weitere Tests angebracht? → Antwort zeigen

Die Diagnostik, wie sie von Ihnen beschrieben wurde, ist unzureichend für diese massiven Beschwerden, besonders die Taubheitsgefühle müssen genauer untersucht werden und sind nicht auf erhöhten Blutdruck zurückzuführen.

Eventuell könnten Syndrome der Halswirbelsäule eine Rolle spielen oder andere pathologische Zustände. Ich würde auf jeden Fall zusätzliche Meinungen einholen, da die Lebensqualitätseinschränkungen sehr massiv sind (Röntgenuntersuchung, MRT würde ich sehr empfehlen).

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  • Arten der Behandlung:
  • Frage gestellt:
  • 17. März 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 19. März 2015

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