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Schwanger trotz negativem Schwangerschaftstest?

Ich weiß, wahrscheinlich ist das komplett bekloppt, aber ich werde dieses Gefühl schwanger zu sein einfach nicht los. Im Dezember wurde mir plötzlich schwindelig auf der Couch. Seitdem habe ich Symptome, die meinen “Recherchen” nach zu einer Schwangerschaft passen würden.

Bis vor Kurzem war mir häufig übel und unwohl. Dies hat mittlerweile nachgelassen. Allerdings beunruhigen mich die Unterbauchschmerzen und ein gewisses Ziehen etwa in Höhe der Beckenknochen und die leichten Beckenbodenschmerzen, sowie häufiger Harndrang.

Mehrere Schwangerschaftstests zuhause wie auch 2 beim Gynäkologen waren negativ. Im Januar hatte ich innerhalb einer Woche von 2 Ärzten in der vermeintlich 12. Schwangerschaftswoche (letzter Geschlechtsverkehr war Ende Oktober/Anfang November) einen Vaginal- und einen Abdominalultraschall.

Festgestellt wurde nichts. Alles normal. Keine Zyste. Sehr dünne Schleimhaut. Per Urinteststreifen wurde lediglich ein Harnwegsinfekt festgestellt. Was mir zu dem Zeitpunkt den häufigen Harndrang erklärt hat.

Nach mehrmaligen negativen Untersuchungen dahingehend und 2x Antibiotika blieb der Harndrang bis heute allerdings bestehen. Im Februar erneuten Vaginalultraschall. Nichts. Letzte Woche erneuter Abdominalultraschall. Nichts.

Mein Bauch wirkt allerdings größer und runder. Meine Periode kam immer +/- 1 Tag pünktlich. Allerdings schwächer und kürzer. Eigentlich weiß ich, dass meine Sorgen doch schwanger zu sein, Quatsch sind. Aber ich werde das Gefühl einfach nicht los. Was meinen Sie dazu? Was kann es noch sein? → Antwort zeigen

Durch die Schwangerschaftstests und Untersuchungen beim Gynäkologen ist eine Schwangerschaft tatsächlich ausgeschlossen worden. Eine Schwangerschaft ist kein Gefühl, sondern ein klar und deutlich nachweisbarer Zustand. Dementsprechend würde ich dies nicht weiter verfolgen und anderen Ursachen nachgehen, die Ihre Beschwerden auslösen könnten.

Nierenbeckenbeschwerden, Unverträglichkeiten (Gluten, Laktose), Rückenleiden, Darmerkrankungen, Leistenbruch bis hin zu massiven Verspannungen oder ein Reizdarmsymptom können alle die beschriebenen Symptome auslösen.

Ich würde an Ihrer Stelle eher auf GI-Trakt (Magen-Darm-Trakt) tippen und dies vorerst verfolgen bzw. behandeln/untersuchen lassen (z. B. Stuhlprobe, kleines Blutbild). Invasive Methoden wie Darmspiegelung sind vorerst nicht notwendig, da sich ein Verdacht dafür erst erhärten muss.

Sprechen Sie mit einem Internisten und lassen Sie sich vom Facharzt untersuchen. Bis dahin achten Sie besonders auf Ihre Ernährung und schonen Sie sich weitestgehend.

→ 3 Kommentare zeigen

  • Frage gestellt:
  • 26. März 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 27. März 2015

Kommentare

  1. Vielen Dank.

    Bezüglich der kurzen, schwachen Monatsblutung. Kann dies auch mit den von ihnen erwähnten Möglichkeiten zusammenhängen? Bis vor einigen Monaten war die Periode nicht einmal wirklich anders als gewohnt.

    • es wurde ja dünne Schleimhaut festgestellt, da können keine starken Monatsblutungen erfolgen …
      ich sehe keinen gynäkologischen Zusammenhang, mit meinen bescheidenen Methoden =)

  2. Hallo,
    Ich habe die typischen Anzeichen für eine Schwangerschaft (ausbleiben der Periode, Übelkeit, ziehen im Unterleib, Müdigkeit, ect…). Allerdings sind meine schwangerschaftstests alle negativ. Ich habe schon bei meinem Frauenarzt angerufen, er meinte aber, dass das “kein Notfall” ist und erst Ende September einen Termin kriegen würde. Fühle mich ein bisschen im Stich gelassen.
    Können Sie mir weiter helfen und einen Rat geben?
    Danke schon mal im Voraus
    Liebe Grüße
    Ramona

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