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Schmerzen nach Operation Leistenbruch, Blinddarm und Hüfte. Verdacht Morbus Crohn?

Ich habe Schmerzen, rechter Unterbauch neben dem Hüftknochen. Auf dieser Seite befindet sich mein operierter Leistenbruch und operierter Blinddarm vor ca. 5 Jahren.

Lymphdrüsen geschwollen seit ca. 4 Monaten, Medikamente: Metformin und Prothyrid.

Rechte Hüfte-Labrumläsion noch nicht operiert. Schmerz komm und geht, beim Drehen, Liegen und Sitzen. Stelle schmerzt von außen.

OP Übersicht:

  • verdeckter Leistenbruch rechte Seite operiert
  • Blinddarm entfernt
  • Linke Hüfte operiert
  • Rechte Hüfte Labrumläsion noch nicht operiert.

Schilddrüsen-Unterfunktion mit Insulinresistenz, schmerzt auch beim Sitzen und Berühren. Schmerz liegt zwischen Schambereich und Hüftknochen, ebenfalls wie die Narbe des Leistenbruchs.

Vorstellung beim Operateur, er meint kein weiterer Leistenbruch, (Ultraschall) sein Rat war eine der Lymphdrüsen zu entfernen und zu prüfen.

Hausarzt, aufgrund immer wiederkehrenden Durchfalls, Verdacht auf Morbus Crohn. Empfehlung Darmspiegelung.

Hoffe Sie können mir einen Rat geben. Vielen Dank. → Antwort zeigen

Dieses durchaus komplexe Beschwerdebild mit großer Krankheitsvorgeschichte erfordert die Betreuung durch Fachärzte und Ihrem Hausarzt. Leider bin ich für Sie über dieses Medium keine große Hilfe..

Ich kann nur zu zusätzlichen Facharzt-Meinungen raten und bestärke Sie sehr darin, Ihr Beschwerdebild bei einer erneuten Untersuchung deutlich auszusprechen und keine Kleinigkeit auszulassen. Es wäre sinnvoll auch die Abheilung der durchgeführten Operationen erneut zu prüfen, um postoperative Komplikationen auszuschließen.

Falls Sie im Moment keine Medikation gegen den Schmerz einnehmen, kann Ich Ihnen sehr zu Ibuprofen 400 mg (3-6 Tabletten am Tag 2-2-2 oder 1-1-1), oder äußerlich Diclofenac Creme (Voltaren Forte 2x tägl.) raten.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung

→ 1 Kommentar zeigen

Erwähnte Medikamente

  • Frage gestellt:
  • 6. Mai 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 7. Mai 2015

Kommentare

  1. Wegen des Morbus-Crohn-Verdachtes würde ich erstmal die Darmspiegelung abwarten solange die Schmerzen nicht akut sind.

    Ich selbst habe kein Morbus Crohn, aber meine Schwester und wenn sie einen ihrer Schübe hat, leidet sie immer sehr. Ihre Ernährung hat sie mittlerweile komplett umgestellt – sie ernährt sich vegan, was ihr ganz gut tut. Zusätzlich nutzt sie einen speziellen Hocker auf der Toilette von Hoca, um in der natürlichen Sitzposition den Stuhlgang zu erledigen. Ihr jetziger Arzt meinte, dass das den Darm beruhigen würde, weil sie nicht mehr so pressen müsste und sich im Darm keine Ablagerungen bilden können, die sonst Entzündungen herbeiführen könnten.

    Schnelle Genesung und alles Gute!

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