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Retrosternale Schmerzen, leichte Atemnot und Panik(attacke). Was kann ich tun?

Hatte heute starke retrosternale Schmerzen mit leichter Atemnot und irrationaler Panik(attacke).

Ich bin 18 und studiere Medizin (Stress) und habe infolge der derzeitigen Prüfungsphase und anderen Dingen, die nebenher zu regeln waren (und sich leider gerade häuften) kurz gesagt seit Dezember “jede Minute” unter Strom gestanden. In den letzten Tagen habe ich nun Symptome wie Schwindel und plötzlich auftretende Magenkrämpfe (was ich beides schon länger habe) und leichte retrosternale Schmerzen, sowie eine ständige latente Übelkeit und starkes plötzliches Herzklopfen oder -rasen, aber nicht bei physischer Anstrengung, festgestellt.

Heute hatte ich dann leichte Atemnot und anschwellende retrosternale Schmerzen, die inzwischen wieder abgeschwollen aber nicht verschwunden sind. Auf deren Höhepunkt kam auch eine irrationale Angst, fast wie eine Panikattacke hinzu.

Nun meine Fragen:

  1. Woran kann das liegen (ich meine hier den genauen physischen Aspekt, dass es am Stress liegt ist ja klar, es muss ja aber nicht gleich etwas akutes sein)?
  2. Was kann ich dagegen tun? Würden z. B. Beruhigungsmittel (Baldriantropfen etc.) helfen, damit der Stress und somit auch diese Symptome verschwinden?

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Schlafmangel, Stress, Prüfungs-Angst (Situation) in Kombination mit gestörten Schlafphasen (regelmäßiges Erwachen ohne REM-Schlaf) setzen dem Körper massiv zu und können solch diffuse Symptomatiken hervorrufen, die auch oft mit dem GI-Trakt in Verbindung stehen. Von Magenkrämpfen bis Durchfällen, über Schwindel, vegetativen Störungen, Herzrasen in Ruhephase, Kreislaufstörungen mit kaltem Schweiß, bis hin zu Panikattacken ist alles möglich und waren auch Begleiterscheinungen in meinem Studium. Wobei ich hinzufügen muss, dass bei mir auch die fehlende Disziplin bzgl. Schlafphasen, ausgewogener Ernährung und mangelnde ausgleichende sportliche Betätigung damals ihr Übriges getan haben.

Schlussendlich lautete die Diagnose “stressbedingtes Reizdarmsyndrom”, was ca. 1 Jahr lang mit Omeprazol und MCP-Tropfen in niedrigen Dosen zur deutlichen Verbesserung der Symptomatik führte. Gegen die Entgleisung des vegetativen Nervensystems habe ich damals erfolgreich DYSTO-LOGES eingesetzt (Homöopathie) 3x tägl. 2 Tabl. aber auch NEUREXAN kann ich sehr empfehlen.

Eine akute Erkrankung schließe ich nach Ihren Ausführungen, genau wie Sie, aus. Finden Sie Ihre innere Mitte und schöpfen Sie Kraft aus dem Moment (sei es durch Sport oder durch Hobbies und finden Sie ein gutes, gesundes Mittelmaß in allem, was sie tun). Muten Sie Ihrem Körper nicht zu viel zu und in Tiefphasen denken Sie an schnelle Energielieferanten wie Dextroenergen oder auch BUER-Vitamaxx oder auch Ginkgo aus der Apotheke für die Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten! Und vorallem trinken Sie viel bis zu 4 Liter täglich.

Viel Erfolg im Studium und gute Besserung!

Erwähnte Medikamente

  • Arten der Behandlung:
  • Frage gestellt:
  • 30. Januar 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 31. Januar 2015

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