Avatar

Kann das Absetzen von Mirtazapin zu Juckreiz führen?

Ich habe seit 3-4 Tagen Juckreiz an verschiedenen Stellen des Körpers (Hals, Kopf, Arme, Beine, Füße, Hände). Es juckt immer an unterschiedlichen Stellen. Wenn ich kratze, wird es innerhalb von kürzester Zeit sehr rot. Manchmal ist auch mal 2 Stunden komplett Ruhe und dann fängt es plötzlich wieder an.

Ich habe vor ca. 2 Wochen das Medikament Mirtazapin (15 mg) abgesetzt und frage mich nun, ob es davon kommen kann, da ich seitdem schon mit anderen Symptomen wie starken Schlafstörungen, Übelkeit, Gliederschmerzen und Kopfschmerzen zu kämpfen hatte. All das ist inzwischen aber besser geworden, nun ist es der Juckreiz. → Antwort zeigen

Der Juckreiz kann auch nervlich bedingte Ursachen haben und kann durchaus auch nach Absetzten eines Arzneimittels, wie Mirtazapin auftreten. Ich möchte Sie bestärken, nochmal Rücksprache mit Ihrem Neurologen zu halten und eventuelle Alternativen oder lokale Arzneimittel gegen den Juckreiz zu finden.

Vielleicht versuchen Sie auch Mittel aus der Selbstmedikation.

  1. Mögliche Allergie ausschließen (7 Tage Cetiricin oder Loratadin 1x tägl.) – davon könnte der Juckreiz verschwinden
  2. evtl. Dysto Loges oder Neurexan aus der Apotheke gegen Störungen des vegetativen Nervensystems, zur Beruhigung und Schlafförderung falls der Juckreiz nervlich bedingt ist

Erwähnte Medikamente

  • Arten der Behandlung:
  • Frage gestellt:
  • 16. März 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 17. März 2015

Kommentar schreiben:

E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Apohilft

Aktuelle Top-Fragen:
Pille vergessen - schwanger? | Aphten im Mund loswerden | Cefuroxim Sandoz und Alkohol? | Welche Abnehmprodukte sind gesund?

Apohilft.de ist das Gesundheitsportal, auf dem Experten ihr Wissen und ihren Rat zu den Themen Medizin und Gesundheit kommunizieren. Nutzer haben die Möglichkeit, eigene Gesundheitsfragen zu formulieren und diese von einem Experten (z. B. Arzt oder Apotheker) beantwortet zu bekommen. Apohilft ist kein Portal, auf dem Fragen von Laien beantwortet werden. Bei den Fragen zu Medizin und Gesundheit ist es unumgänglich, Expertenwissen bereitzustellen. Hier einfach Apotheker und Ärzte online fragen. Apohilft bietet hier unabhängige Informationen, die jedoch auf keinen Fall als Ersatz für die professionelle und individuelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und Apotheker im persönlichen Patientengespräch angesehen werden dürfen. Der Inhalt von Apohilft.de kann, soll und darf nicht verwendet werden, um eigenständige Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen. Unsere Experten vermitteln auf Apohilft.de zwar ihr Expertenwissen, können aber das persönliche und individuelle Gespräch nicht ersetzen. Bei erwähnten Medikamenten oder Wirkstoffen gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige