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Ich kann nicht räumlich sehen/denken. Zum Neurologen?

Ich habe folgendes Problem: ich kann nicht räumlich sehen/denken. Das hat mir in meinem Leben schon einige Probleme beschert, zum Beispiel:

  • Schlechte Punktzahlen in Matheklausuren, da ich bis heute nicht weiß, was eine Links- oder Rechtskurve ist, wie man sie z.B. bei Parabeln benennen muss. Nicht, weil ich nicht “weiß” wo links und rechts ist, sondern weil ich es nicht “sehe” (schwer zu beschreiben).
  • 3x durch den Führerschein gefallen, da ich in den Spiegeln nicht erkennen kann, auf welcher Fahrbahn sich Autos hinter oder neben mir befinden. Ich bilde mir immer ein, ich muss spiegelverkehrt denken. Ich sehe zwar alles optisch ganz genau, aber es ist eher eine Kopfsache. Ebenso kann ich die räumliche Entfernung einer Kurve nicht abschätzen, so dass ich dazu tendiere, geradeaus weiterzufahren.
  • Ich kann in Computerspielen auch keine Objekte fliegen, die man im Kreis fleigen lassen muss, wenn nur links und rechts (Tasten) benutzt werden können.
  • Ich kann auch schlecht die Höhe von Treppen abschätzen und stolpere oft.

Das sind nur einige Beispiele. Ich brauche zwar auch manchmal etwas länger, um rechts oder links richtig zu benennen, aber eine richtige Schwäche habe ich da nicht. Ich war schon zig Mal beim Augenarzt, der alles untersucht hat. Bis auf meine Kurzsichtigkeit (-2.5 Dioptrien) und eine leichte Hornhautverkrümmung ist alles ok. Nichts, was die Probleme auslöst. Ich nerve ihn schon seit Jahren, dass ich gerne mit dem Führerschein nochmal beginnen möchte, aber ich traue mich nicht und er sagt, es gibt nichts, was er noch machen könnte. Das eine Auge hat zwar nur 60% Sehfähigkeit, aber das andere 100% und er glaubt, dass mein Problem neurologischer Natur ist, ich solle doch bitte mich von einem Neurologen checken lassen.

Gibt es diese Schwäche wirklich oder vielleicht sogar eine Krankheit/Störung/Syndrom? Bin ich wirklich beim Neurologen richtig aufgehoben? Ich bin weiblich und 35 Jahre. Vor einigen Jahren (die Schwächen bestehen aber länger) wurde ein Kopf-CT vom HNO veranlasst, wegen meiner chronischen Sinusitis und daraus resultierenden, unbekannten Kopfschmerzen. Das CT war unauffällig (denke, wenn da eine Auffälligkeit wäre, hätte man diese entdeckt, oder?). → Antwort zeigen

Prinzipiell haben Sie recht, man hätte Auffälligkeiten pathologischer Natur sicherlich entdeckt, wenn es eine Gewebeveränderung gäbe. Falls es aber eine Signalstörung oder eine Unterentwicklung eines bestimmten Bereichs ist, liegt nicht obligatorisch eine aufspürbare Veränderung vor. Da ich kein Spezialist auf diesem Gebiet bin, rate ich Ihnen auf jeden Fall zu einem Neurologen-Besuch, der Ihnen sicherlich mit seiner Erfahrung und seinen diagnostischen Methoden weiterhelfen kann.

  • Arten der Behandlung:
  • Frage gestellt:
  • 16. Februar 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 17. Februar 2015

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