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Schmerzen im rechten Handgelenk, aber ich weiß nicht warum.

In der Schule beim Sport und wir mussten Übungen am Barren machen und ich wollte mich hoch drücken und bin dann mit der rechten Hand abgerutscht. Nach zwei Tagen Schmerzen bin ich zum Orthopäden, der ein Röntgenbild gemacht hat und meinte, ich hätte eine Radiusfraktur. Wobei der andere Arzt dort nichts von einem Bruch sah.

Sie schickten mich ins Krankenhaus zum MRT und ich musste jede Woche wieder zum Arzt, der nur herrumdrückte aber nichts feststellen konnte. Das MRT hat auch nichts gezeigt. Sie schickten mich zum Handspezialisten, der am Anfang eine Arthroskopie machen wollte, da sie es nochmal röntgen ließen und dachten, dass meine Elle und Speiche nicht gleich lang sind.

Als ich einen Monat voller Angst leben musste vor der Operation, saß ich schon dort im Zimmer und sie schiebten schon mein Bett rein und ich musste fast eine Stunde warten bis der Oberarzt kam und meinte, es ist noch zu früh für eine Operation, da Wassereinsammlungen vorhanden sein könnten.

Jetzt ist es Juni, bald Juli und ich besuche regelmäßig die Praxis, nur dass die einmal rund rücken können und ich wieder gehen kann. Letztes mal musste ich einen neuen Termin fürs MRT machen. Aber egal ob ich drei Wochen Gips dran hatte oder dann noch eine lockere Binde, ich habe immer noch Schmerzen. Vorletztes mal meinte der Arzt sogar ich könnte ein Überbein haben. Mein Handgelenk war richtig versteift. Ich konnte es gar nicht mehr bewegen und hatte immer Schmerzen. Jetzt muss ich zur Ergo-Therapie oder so was? Aber ich gehe nicht hin, weil mir jede Bewegung weh tut und es regt mich so langsam auf, dass noch keiner weiß, was ich habe.

Was habe ich oder was kann ich gegen die Schmerzen machen? → Antwort zeigen

Wie du bereits beschrieben hast ist die gesamte Situation äußerst komplex und wird von mehreren Fachärzten mit verschiedenen diagnostischen Methoden untersucht. Auch wenn die Zeit sehr lang und unangenehm ist bis sich eine klare Aussage formulieren lässt, bin ich aber beruhigt dich in ärztlicher Behandlung zu wissen! Mein Anteil an der Verbesserung deiner Beschwerden wäre dir eine Schmerz/Entzündungsmedikation zu empfehlen:

Da du noch jung bist, würde ich vorerst von Chemie (zum Einnehmen) absehen, um deinen Organismus (Magen/Darm/Niere) nicht zu belasten und versuchen, äußerlich mit einer Schmerzsalbe zu behandeln (Voltaren Forte  2x täglich, nachts Salbenverband).

Außerdem bietet sich TRAUMEEL (Homöopathie) in Tablettenform (5x täglich 2 Tabletten zum Lutschen) auch besonders gut an, da keine Nebenwirkungen zu erwarten sind!

Alternativ könntest du 3x täglich 400 mg Ibuprofen nach dem Essen einnehmen aber nicht länger als 7 Tage… das wär eine Belastung für deinen Magen.

Aber auch bei diesen Arzneimitteln musst du geduldig sein bis du eine deutliche Verbesserung merkst. Da deine Schmerzen nach einem Sportunfall aufgetreten sind, kann man prinzipiell Missbildungen oder Fehlstellungen ausschließen, nach dem Ursache-Wirkungg-Konzept! Du warst vorher schmerzfrei und nach dem Ereignis im Sportuntericht ergaben sich erst die Schmerzen.

Ich möchte dir sehr ans Herz legen, Krankengymnastik und Rehamaßnahmen durchzuführen. Das ist ein sehr guter Weg zur Verbesserung deiner Beschwerden.

Erwähnte Medikamente

  • Arten der Behandlung:
  • Frage gestellt:
  • 27. Juni 2014
  • Antwort bearbeitet:
  • 28. Juni 2014

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