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Epilepsie und schwanger, schadet Rivotril dem Baby?

Seit 10 Jahren leide ich unter Epilepsie. Habe bis jetzt Rivotril genommen. Als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, habe ich alle Medikamente abgestellt.

Jetzt bin ich in der 24. Woche und mein Arzt meinte, ich soll wieder mit Rivotril anfangen bis zu 6 mg täglich. Ist das nicht zu viel?Schadet das dem Kind? → Antwort zeigen

Da es aus ethischen Gründen niemals Studien an Schwangeren geben wird, wird Ihnen diese Frage niemand wirklich begründet beantworten können. Trotzdem ist für diesen Fall der Spezialist (Neurologe, am besten in Zusammenarbeit mit Ihrem Gynäkologen) der richtige Ansprechpartner.

Diese Ärzte können zumindest aus Erfahrungen berichten und Sie auch beruhigen, falls die Nebenwirkungen und Risiken für das Kind im Rahmen bleiben.

Ich möchte Sie bestärken das intensive und persönliche Gespräch mit diesen Fachleuten zu suchen.

Ihnen und dem Baby alles Gute.

→ 1 Kommentar zeigen

  • Arten der Behandlung:
  • Frage gestellt:
  • 26. Februar 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 27. Februar 2015

Kommentare

  1. Hallo,
    grad deine Frage gelesen und genau diese Frage stellte ich mir auch am Anfang der Schwangerschaft.
    Finde es schade das so wenige über ihre Erfahrungen berichten da es dazu nie Studien geben wird.
    Ich habe seid 2012 Epelepsie, wobei aktuell auch eine Spastik im Raum steht die sicv genau so äußern tut, an Medikamenten nehme ich durchweg wg Problemen 3000mg Keppra in Verbindung mit 150mg Vimpat was nicht optimal ist und zusätzlich 0,5mg Rivotril.
    Seid der Verdacht einer Schwangerschaft besteht nehme ich tgl hochdosiert Folsäure mit 5mg.
    Zu meineb Ängsten konnte mir weder mein Neurologe, noch die Klinik oder der Frauenarzt etwas sagen, alle waren sich aber einig das eine Tablettenumstellung und auch das absetzen und eventuelle wieder aufdosieren dem kleinen mehr Schaden würde, daher nehme ich alles konstant weiter.
    Im weiteren Verlauf kam nu noch Eisen hinzu wegen werten unter 10 ebenso 400mg Magnesium.
    Die MS welche seid 2014 bekannt ist wurde schon mit der Therapie weit vor der Schwangerschaft pausiert.

    So zum Verlauf bei mir aktuell 34 ssw:
    Ich hatte bis jetzt 3 prenataldiagnostik Untersuchungen die von der Kasse übernommen wurden, der kleine Prinz hat keinen Anzeichen einer Fehlbildung, das Gehirn ist gut entwickelt und symmetrisch (wenn es so heißt ) auch das kleinhirn ist super, das herz arbeitet wie es soll und alles in allem (wäre sonst zuviel aufzuzählen) ist er zeitgerecht und gut entwickelt, auch für trisomie’n gibt es keinerlei Anzeichen.

    Meine Fä ist auch zufrieden, ich bin zwar über vorsichtig und bei jedem ziepen beim Arzt, was aber denk ich normal ist. Ich habe mir im übrigen eine Klinik gesucht mit gutem Ruf, Kinderklinik und Neurologie im haus, und wo für den Notfall auch eine neo verfügbar ist. Achte auch darauf das die klinik Eltern freundlich ist, ich zb kann immer bei dem kleinen sein auch wenn er 1 Tag überwacht werden müsste im zweifel wenn es mir nicht gut geht darf mein mann mit aufs Zimmer zu ihm.

    Ebenso gibt es dort Familienzimmer, heißt mein mann bleibt tag und nacht mit dort, was es mir deutlich erleichtert da mann sich so alles teilen kann, sollte mann nur rechtzeitig mit seinem Arbeitgeber abklären das der Lebensgefährte mehr als nur 2 tage frei bekommen tut, bei uns klappt es :)

    ET ist 6.8, liegt aber schon tief im becken mal sehen, wird eine spontan geburt und kein ks.

    lg und viel glück

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