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Eigenproduktion von Testosteron nach Hypogonadismus möglich?

Ich leide seit drei Jahren an einem sekundären Hypogonadismus. Ausgelöst durch Burnout und Untergewicht. Seither Nebido und Testogel.

Beim MRT wurde nichts gefunden. Jeder Versuch Testosterontherapie abzubrechen, um die Eigenproduktion abzuwarten, ist gescheitert. War schon bei sämtlichen Ärzten und Endokrinologen, niemand kann mir wirklich weiterhelfen.

Vor einer Woche habe ich erneut den Versuch gestartet. Leide unter starken Entzugserscheinungen. Könnten Sie mir noch einen Rat geben, was ich noch tun könnte, um die Eigenproduktion anzustoßen? → Antwort zeigen

Testosteronpräparate unterschiedlichster Art (Spritzen, Pflaster etc.) bleiben vorerst die einzige Form der Behandlungsmöglichkeiten, solange die Ursache nicht eindeutig geklärt ist. Ich denke dies bleibt eine mittelfristig abzuwartender Zustand, der (falls tatsächlich durch Burnout ausgelöst) sich normalisieren sollte, wenn diese psychosomatische Erkrankung überwunden und durch Lifestyleanpassung, beseitigt wurde.

Ich rate Ihnen nicht zu Experimenten mit pflanzlichen Präparaten (das ist in Ihrem Fall rausgeschmissenes Geld). Die Substitution unter ärztlicher Betreuung bleibt bis zur Normalisierung der Gonadenfunktion unumgänglich, um Infertilität zu vermeiden.

Erwähnte Medikamente

  • Frage gestellt:
  • 21. Juni 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 23. Juni 2015

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