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Durchblutungsstörungen durch Ausdauersport verbessern?

Beim Sport (besonders Schwimmen) drückt es sehr stark auf dem Brustkorb und ich bekomme keine Luft mehr. Ich habe Durchblutungsstörungen in den Beinen/ Händen und habe jetzt Angst, auch Durchblutungsstörungen am Herzen zu haben.

Ich bin erst 14 und möchte meinen Eltern nichts davon sagen, damit sie sich keine Sorgen machen (sie haben schon genug Sorgen um meine Schwester). Mein Puls liegt bei 52. Ich weiß, dass es zu niedrig ist. Was kann ich selbst dagegen tun?

Hilft Ausdauersport trotz Schmerzen und Atemnot? Ich würde wirklich alles versuchen. Vor ein paar Wochen wurde mir auch gegen Akne die Pille verschrieben, doch ich habe gehört, dass man dadurch Durchblutungsstörungen bekommen kann bzw. sie noch schlimmer werden. Was soll ich tun? → Antwort zeigen

  1. Dein Puls ist mit 52 nicht zu niedrig, sondern optimal für einen jungen, sportlichen Menschen.
  2. Ausdauersport unter Schmerzen und Atemnot ist unbedingt zu vermeiden, weil es dem Körper nicht hilft, sondern schadet, überhaupt keine Freude macht und körperlichen Stress verursacht.
  3. Deine Beschwerden belasten dich sehr und durch deine Ungewissheit/Unwissenheit machst du dir zusätzlich sehr viele Sorgen und es entstehen Ängste, die sicherlich unberechtigt sind. Atemnot in dieser Form kann sehr viele mögliche Ursachen haben, genauso wie Durchblutungsstörungen. Ein Besuch beim Hausarzt oder Orthopäden, der die Wirbelsäule röntgt, kann nicht schaden und sollte zeitnah erfolgen, damit du selbst einfach zur Ruhe kommst und dir keine Sorgen mehr machst.
  4. Sport soll dich fit und glücklich machen. Alle Bewegungen, die dir unangenehm, schmerzhaft oder komisch vorkommen, solltest du vermeiden.

Deine Eltern kümmern und sorgen sich um dich. Sprich mit ihnen, sie werden dich in allem unterstützen. Auch, wenn es nur darum geht dich zum Hausarzt zu begleiten. Verschweige ihnen nichts, was deine Gesundheit und euer Familienglück irgendwie gefährden könnte.

→ 2 Kommentare zeigen

  • Frage gestellt:
  • 3. März 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 5. März 2015

Kommentare

  1. Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich dachte wirklich, dass 52 zu wenig ist, da meine freunde alle bei 70-80 liegen. Ich schwimme schon seit 7 Jahren und hatte vorher noch nie Atemnot. Ich habe aber Skoliose, also könnte das damit zusammenhängen? Und haben Sie vielleicht ein paar Tipps, was ich sonst gegen Durchblutungsstörungen machen kann, ohne zum Arzt zu gehen? Und soll ich dann also doch die Pille nehmen oder vorher nochmal zum Arzt gehen und nachfragen, ob ein Risiko besteht? Dann würde ich allerdings mit meiner Freundin dorthin gehen, da das mit meinen Eltern wirklich keine gute Idee ist. Vor ein paar Jahren hatte ich schon öfter Herzrasen etc. aber es hat sich nichts ergeben und nach einiger Zeit war es auch wieder weg…Nur seitdem nehmen sie mich nicht mehr ernst…Aber man hat ja schon Angst, wenn etwas mit dem Herz und der Atmung nicht so läuft wie sonst. Vielen Dank nochmal!

    • Durch eine Skolliose im Brustwirbelbereich kann es zu massiven Verspannungen und einer gefühlten Brustenge sowie zu Schmerzen bei tiefem Einatmen kommen, Ja!
      Durch die Pille wird die Blutgerinnung beeinflußt (Rücksprache mit Gynäkologen bitte!) , aber wenn es wirklich zu Durchblutungsstörungen und Taubheitsgefühlen in den Extremitäten kommt, gehört die Therapie definitiv in die Hände eines Orthopäden, der manuelle Therapie, Muskelentspannungstherapie verordnen darf, sowie zielgerichteten Muskelaufbau in den betroffenen Bereichen koordinieren kann!
      Auch bei der sportlichen Betätigung, muss man einige Besonderheiten beachten, die für Patienten mit Rückenleiden nicht immer vorteilhaft sind! Deswegen sollte ein Fachmann dich über Stärken und Schwächen deiner Stützmuskulatur beraten und dir Tipps geben wie du dich zu bewegen -und zu trainieren hast!

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