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Chronische Mittelohrentzündung Kind und Paukenröhrchen

Mein Sohn ist jetzt 1 Jahr alt und ist ständig krank. Zurzeit sind es die Ohren. Es begann alles mit mehreren offenen Mittelohrentzündungen. Daraufhin wurden die Polypen entfernt, Teil der Mandeln entfernt und beidseitig Paukenröhrchen gelegt.

Nach der Operation (diese war am 18.2.2015) lief das rechte Ohr, wo zuvor die Mittelohrentzündung war. Das Sekret lief über 14 Tage. Dann wurde es weniger, aber ganz aufgehört hat es nie. Und nun laufen beide Ohren trotz Antibiotika-Therapie. Zuerst gab es Cefaclor und dann Cefuroxim. Sie laufen jetzt seit fast 3 Wochen. Das Sekret ist gelb bis grün und riecht stark. Temperatur hat er sobald das Antibiotika zur Hälfte durch ist, langsam kletternt. 38-39 °C. Ansonsten geht es vom Allgemeinzustand, er schläft halt vermehrt und zeigt Schmerzen an den Ohren.

Beim HNO waren wir schon, der meinte, das wäre halt so, da seine Ohrtrompete noch so klein ist. Und da könnte man nicht mehr tun und wir sollen außer Nasentropfen und bei Bedarf Nurofen Saft, nichts machen. Antibiotika würden da auch nichts bringen und so lange es dem Kleinen nicht schlechter geht bräuchte ich mir keine Gedanken machen. Es besteht keine Gefahr für Komplikationen und wir bräuchten nicht wieder zu kommen so lange der Kleine so fit wäre oder die Temperatur nicht über 40 ginge.

Ich habe einfach Angst, dass sich da irgendetwas verschleppt. In Richtung Mastoiditis. Ich bin selber Krankenschwester und arbeite auch im Kinderbereich und ich weiß, dass gerade Kinder oft nicht so klare Symptome zeigen.
Ich weiß jetzt nicht so recht was ich tun soll. → Antwort zeigen

Ich kann Ihnen über dieses Medium leider nicht weiter helfen, als Ihnen auf jeden Fall dazu zu raten, eine weitere Meinung hinzuzuziehen.

Das Kind soll erneut von einem Arzt untersucht werden, der eine Prognose formuliert und die bestehende Medikation dementiert oder bestätigt.

Die Antibiotika als Dauermedikation sind belastend für den Körper, deswegen wird eine zusätzliche Meinung nicht schaden. Vielleicht könnte man auch auf lokale Applikationen wie bei Ciloxan Ohrentropfen zurückgreifen!

  • Frage gestellt:
  • 30. März 2015
  • Antwort bearbeitet:
  • 5. April 2015

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